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	<title>Team Saxolia - Mongol Rally 2013 &#187; Laura Kurzer</title>
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	<description>From Saxony to Mongolia</description>
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		<title>Kurzurlaub in Ulaanbaatar</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Sep 2013 21:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kurzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir in die mongolische Hauptstadt einfuhren, war es leider sehr matschig, verregnet und trüb, aber das änderte nichts an unserer Euphorie, mit der wir der Ziellinie entgegenfieberten. Bis zum offiziellen Ziel war es eigentlich nicht weit, aber dank sehr, sehr ungeduldiger Autofahrer, Stau und pfeifenden Verkehrspolizisten brauchten wir anderthalb Stunden bis dahin. Auf dem Weg dahin musste ich sogar nochmal die Speicherkarte der Kamera auf dem Autodach wechseln, damit wir die „spektakuläre“ Siegesfahrt auf der endlos langen Peace Avenue aufzeichnen konnten. Naja spektakulär war sie überhaupt nicht. Nicht nur, dass wir von den anderen Verkehrsteilnehmern zeitweise etwas entnervt waren, sondern auch, weil wir erst nach 8 an dem Hotel mit der aufgebauten Ziellinie eintrafen. Um die Zeit empfing uns keiner mehr mit einer Laola. Nur Joolz, einer der Veranstalter, begrüßte uns müde hinter dem Mongol Rally Tresen und wir verewigten uns in der Siegerliste als die Nummer 56! Es waren ja noch so viele Plätze frei&#8230;. Wir hatten es nun wirklich geschafft! Zur Feier des Tages wollten wir uns ein richtig schickes Hotel gönnen. Leider übertrafen dann die meisten doch unsere Budget, 240€ pro Nacht??? Letztendlich landeten wir nach einigem Suchen in einem recht guten Hotel für ein fünftel des Preises. Wir waren vollkommen zufrieden und nachdem wir unser Auto sicher geparkt, die Kruste beim ersten Duschen nach fünf Tagen abgespült und alle Knöpfe an der Chinesischen Toilette ausprobiert hatten (Ergebnis war eine Flutung des Badfußbodens), kehrten wir auf die andere Straßenseite in ein Restaurant ein. Die Speisekarte hielt so viele leckere Sachen für uns bereit und wir entschieden uns für ne Pizza und Curryhuhn. Meine Augen liebäugelten auch schon mit einem Nachtisch, der dann aber leider ausbleiben musste: Unsere mangelhafte Ernährung in letzter Zeit verkleinerte unsere Mägen so sehr, dass wir beim besten Willen nicht mehr als die Hälfte der Gerichte in unseren Mägen verstauen konnten. Den Rest ließen wir uns einpacken und so kehrten wir zurück in unsere Halbluxus-Unterkunft mit Ausblick auf eine zweite und dritte Runde Duschen (weniger reichte kaum, da Marcs Handtuch auch nach dem zweiten Duschdurchlauf beim Abtrocknen dreckig wurde) und ein gemütliches Bett!</p>
<div class="rps-image-gallery gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail" style="text-align:left"><ul><li class="gallery-icon gallery-icon-begin-row"><a rel="rps-image-group-2073" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_97291-1024x685.jpg" title="DSC_9729"><img alt="DSC_9729" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_97291-150x150.jpg" title="DSC_9729" /></a></li><li class="gallery-icon"><a rel="rps-image-group-2073" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_97451-1024x685.jpg" title="DSC_9745"><img alt="DSC_9745" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_97451-150x150.jpg" title="DSC_9745" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-end-row"><a rel="rps-image-group-2073" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9760-1024x685.jpg" title="DSC_9760"><img class="last" alt="DSC_9760" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9760-150x150.jpg" title="DSC_9760" /></a></li></ul></div>
<p>Am nächsten Tag wollten wir den kleinen Twingo doch noch ein letztes Mal herausfordern. Ziel war die Statue von Dschinggis Khan. Dabei handelt es sich mit seinen 30m Höhe um das größte Reiterstandbild der Welt. Diese befand sich allerdings etwas außerhalb der Hauptstadt, genauer gesagt etwa 50 km, weshalb wir durch einen ziemlich düsteren Teil Ulaanbaatars fahren mussten. Die Straßen wurden wieder löchrig und die Gegend wieder ländlicher. Nach einem kurzen Stück perfekte Straße machte sich schnell wieder Ernüchterung breit: Eine Baustelle verwandelte den makellosen Asphalt in eine Offroadpiste vom Feinsten. das konnte unseren Twingo nun aber wirklich nicht mehr aufhalten! Nachdem wir schließlich über eine Kraterlandschaft gehoppelt waren, kam die Statue in Sichtweite. Dafür hatte es sich tatsächlich gelohnt, noch einmal solch eine Fahrt in Kauf zu nehmen. Der große Metall-Mongole stand mächtig und beeindruckend vor uns, was uns gleich zu einem kleinen Fotoshooting mit Twingo und der LVZ Postbox verleitete. Dann liefen wir noch eine Runde um unser Fotomodell, aßen die Essens-Rester vom Vorabend und fuhren zurück in die nach Ulaanbaatar. Geplant war außerdem ein Zwischenstopp an einem mongolischen Kloster. Laut Google Maps sollte es eine gute Straße dahin führen, unsere analoge Karte behauptete das Gegenteil. Letztendlich behielt letztere Recht und wir gaben uns geschlagen. Auf dem Rückweg zum Stadtzentrum trafen wir noch Team Bonné+Jan die gerade mit Jans Familie auf dem Weg zur Dshinggis Khan Statue waren &#8211; was für ein Zufall <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" />  In Ulaanbaatar angekommen, ging es als erstes nochmal zur Ziellinie. Am Vorabend war&#8217;s ja leider sehr still dort und für das Siegerfoto fehlte das Tageslicht. Diesmal hatten wir mehr Glück und so fuhren wir bejubelt, nach einigen anderen gerade eintreffenden Teams, über die Ziellinie. Nach einem geschenkten Bier (+ nem köstlichen Caramel Latte) ging es zurück ins Hotel. Am Abend sollte die zweite der großen drei Mongol Rally Zielpartys stattfinden. Bis dahin hatten wir aber noch ein bisschen Zeit. Um dem Stress der nächsten Tage etwas entgegenzuwirken, fingen wir schon an, unsere Koffer aus- und umzupacken. Leider wurde so das Essen mal wieder nach hinten gestellt. Also machten wir uns mit leeren Mägen auf zur Party-Location. Zum Glück gab&#8217;s direkt neben dem Club ein Restaurant, indem wir aber leider viel zu viel Geld für viel zu gewöhnliches, bis zu schlechtes Essen blechen mussten. Immerhin meldete sich nun der Bauch nicht mehr. Auf der Party stellten wir freudig fest, das es fast alle Teams, mit denen wir im Laufe der Rallye gemeinsam unterwegs waren, nach Ulaanbaatar geschafft haben &#8211; Team Venture aus Schweden, Bonnè+Jan aus den Niederlanden, das Flitterwochen-Pärchen aus Kanada, die Rumänen (dank denen unsere Handy-Rechnung explodiert ist) und sogar die Jungs von Team BOS aus Schweden! Damit hatten wir nicht gerechten, da die Zeitpläne eigentlich ganz anders aussahen, umso größer und schöner war die Überraschung. Nach einer Showeinlage mit diversen mongolischen Tänzern und Sängern, drehten die Veranstalter die Musik viel zu laut auf, weshalb wir und nach draußen trollten. Wir quatschten leider viel zu wenig mit Pontus und Jonas von Team Venture, obwohl wir uns sicher viel zu erzählen hatten, umso mehr erfuhren wir neue wilde Geschichten der letzten Tage von Team BOS. Die Zeit verging extrem schnell. Wir wurden müde, es wurde kälter und die Gläser leerten sich, also verabschiedeten wir uns dann kurz nach 2 von den anderen. Das war&#8217;s nun, ein letztes großes Lebewohl von den anderen tollen Leuten, die wir kennengelernt hatten. Nur mit den drei BOS-Schweden verabredeten wir uns (mehr oder weniger unverbindlich) für den nächsten, und unseren letzten kompletten Tag in diesem Land.</p>
<p>Am nächsten Tag stand die Abgabe unseres Twingos und etwas Sightseeing in Ulaanbaatar auf dem Programm. Vorher sollte unser treuer Begleiter würdevoll verabschiedet und nochmal jede Schramme dokumentiert werden weshalb wir uns mal wieder durch den nervigen Stadt-Stau kämpften, um einen halbwegs grünen Platz mit schicker Berg-Kulisse ausfindig zu machen. Nachdem wir den Kofferraum ausgeräumt und einige Fotos und Videos gemacht hatten, standen plötzlich zwei Franzosen neben uns. Sie machten Urlaub in der Mongolei und hatten schon viele Mongol Rally Autos gesehen. Nun überhäuften sie uns mit Fragen und wir standen brav Rede und Antwort, man könnte uns schon fast als Missionare bezeichnen :). Im Gespräch erfuhren wir, dass die Frau bei einem sozialen Projekt der Vereinten Nationen arbeitet. So nutzten wir die Gelegenheit, unser übrig gebliebenes Essen und andere Dinge, die wir nun nicht mehr brauchten, an sie zu verschenken. So musste es nicht weggeschmissen werden, sondern wurde verschiedenen, passenden Hilfseinrichtungen gespendet. &#8211; Das versprach sie uns. Dann verabschiedeten wir uns wieder. Nach ein paar weiteren Fotos vom kleinen Twingo mussten wir uns nun der Tatsache ins Auge blicken, dass es Zeit für ein großes Lebewohl war. Die letzten Meter mit unserem Auto durch die Stadt waren schon ziemlich traurig. Immerhin haben wir in den letzten 5 Wochen soviel mit dem Kleinen erlebt. Und trotz ein paar Blessuren (7 Reifenwechsel, angeschlagene Stoßdämpfer, geplatzte Airbags, abgebrochener Seitenspiegel, Kabelbruch an der Benzinpumpe und löchriger Unterbodenschutz) blieb er uns so treu und brachte uns heile an die Ziellinie. An dieser standen wir nun wieder und gaben offiziell kund, dass wir unser Auto nun in die Hände der Veranstalter, bzw des Mechanikers, geben würden. Dafür mussten wir verschiedene Formulare ausfüllen. Den Jungs von AFDM (Die Organisation, die sich um den Verkauf der Autos und die Finanzierung der mongolischen Hilfsprojekte kümmerte) erklärten wir noch unseren Benzinpumpenschalter und die anderen kleinen Macken. Zusätzlich händigten wir noch unseren Schlüssel und die Fahrzeugschein aus (was sich aus derzeitiger Sicht, als großer Fehler herausstellte) und ließen unseren Twingo auf dem Parkplatz alleine zurück. Nun hieß es nicht mehr umdrehen, sonst hätten wir den Twingo sicher weinen sehen (oder uns?). Um uns abzulenken, schrieben wir im Hotelfoyer noch einige Postkarten, von denen es bisher leider noch keine nach Deutschland geschafft hat. &#8211; Die Entfernung Deutschland &#8211; Mongolei ist aber auch sehr hart :-).<br />
Als wir das Hotel wieder verließen, war Twingos Parkplatz bereits leer&#8230;<br />
Anschließend ging es in die Stadt. Mit einer City-Map bewaffnet wollten wir die schönsten Sehenswürdigkeiten besuchen. An sich ist Ulaanbaatar eine typische Sowjet-Stadt, also nicht sehr schön. Erwähnenswert war ein mongolisches Kloster und die protzigen Hochhäuser in der Stadtmitte. Ansonsten gibt es da noch das Parlament, auch ein schickes Gebäude. Nach dem Sightseeing liefen wir noch durch diverse Einkaufshäuser, auf der Suche nach einer großen Tasche: Da wir Platzprobleme mit unserem ganzen Gepäck hatten, brauchten wir noch mehr Verstauraum. Irgendwann fanden wir auch was brauchbares. Abends hatten lösten wir noch unsere Verabredung mit Jonas, Christian und Christoffer ein, mit denen wir gemeinsam in ein mongolisches Restaurant einkehrten. Nach dem gewöhnungsbedürftigen (für mich) und leckeren (für Marc) Essen mussten wir uns auch endgültig von den Jungs aus Schweden verabschieden, mit denen wir gemeinsam den Pamir Highway bezwungen hatten. So schmerzhaft war die Verabschiedung dann aber nicht, da wir für das nächste Jahr schon ein neues gemeinsamen Abenteuer planen <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" />  Zurück im Hotel mussten wir noch unsere Sachen zu Ende packen. Das wurde stressiger als uns lieb war, da wir schnell an die vorgegebenen Gewichtsgrenzen stießen. Wir verteilten unsere ganzen Dinge auf dem Zimmerboden und begannen auszusortieren und von einer Tasche in die nächste zu packen, sodass wir am Ende bei jedem Gepäckstück nur 2-3 Kilo Übergewicht hatten (insgesamt 7 zuviel). Wir entschieden uns, das zu riskieren und Notfalls am Flughafen draufzahlen zu müssen. Total müde vielen wir in die Betten und verbrachten unsere letzte, viel zu kurze Nacht in der Mongolei.</p>
<p>Am nächsten Morgen mussten wir sehr früh aufstehen, ich glaube es war um 5. Am Vortag hatten wir über unser Hotel ein Taxi reserviert, was uns zum Flughafen bringen sollte. Nachdem wir an der Rezeption den ungefähren Preis für die Fahrt erfragt hatten, stockten wir unser Bargeld nochmal um 20 Tögrög auf. Anschließend ging es über fast leere Straßen (die Uhrzeit macht es möglich) aus der Stadt. Nun kamen wir auch in den Genuss zu spüren, wie es esr, mit funktionierenden Stoßdämpfern über Schlaglöcher und Bodenwellen zu rauschen. Man merkt im Taxi selbst bei den tiefsten Löchern nichts&#8230; Als das Taxometer weit über 40 Dollar anzeigte, erreichten wir den Flughafen. Also doch teurer als gedacht, zum Glück hatten wir noch genau diesen Betrag in unserem Portemonnaie. Was solls, der Taxifahrer war ansonsten nett und wir waren froh, angekommen zu sein. Im Flughafen mussten wir unser Gate suchen und auf den Check-In-Start warten. Bei der Gepäckabgabe zeigte die Wage wirklich ein Übergewicht von 7kg an, aber niemanden interessierte es. Wieder einmal hatten wir uns zuviele Sorgen für nichts und wieder nichts gemacht. Bald platzierten wir uns in den fast neuen Flieger. Der Plan war es, in den 11 Stunden, die wir nun unterwegs waren, ein bisschen Schlaf nachzuholen. Da jeder Sitz allerdings über einen kleinen Bildschirmen mit aktuellen Filmen zur Auswahl verfügte, dachten wir garnicht mehr daran. Also verbachten wir die Zeit, neben unserem nervigen Zwischenstopp in Moskau, mit Essen und Filme gucken. Marc war vom Airbus beeindruckt, ich nur froh, bald wieder zu landen. In Berlin angekommen, empfingen uns Marcs Eltern und wir wurden auf langweilig-perfekten Straßen nach Leipzig chauffiert. (Kleine Straßenschäden waren irgendwie lächerlich nach unserer Reise <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":-D" class="wp-smiley" />  )<br />
Als wir dann unsere Wohnung betraten, die Koffer entleert und die ersten Waschmaschinen ins schleudern gebracht hatten, überkam uns in erster Linie eine große Portion Müdigkeit, aber auch eine kleine Erleichterung und Freude, dieses grandiose Abenteuer gemeistert zu haben!</p>
<p>Damit enden unsere Mongol Rally Berichte. Wir hoffen, sie haben euch gefallen und wir konnten euch trotz (oder dank) der gewaltigen Textmenge besser an unserem Erlebten teilhaben lassen. Sicher werden wir später noch ein paar mehr Fotos posten. Vorbei schauen lohnt sich also auch weiterhin <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":-)" class="wp-smiley" /> </p>
<div class="rps-image-gallery gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail" style="text-align:left"><ul><li class="gallery-icon gallery-icon-begin-row"><a rel="rps-image-group-2073" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9922-1024x685.jpg" title="DSC_9922"><img alt="DSC_9922" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9922-150x150.jpg" title="DSC_9922" /></a></li><li class="gallery-icon"><a rel="rps-image-group-2073" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_02531-685x1024.jpg" title="DSC_0253"><img alt="DSC_0253" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_02531-150x150.jpg" title="DSC_0253" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-end-row"><a rel="rps-image-group-2073" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_0029-1024x685.jpg" title="DSC_0029"><img class="last" alt="DSC_0029" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_0029-150x150.jpg" title="DSC_0029" /></a></li></ul></div>
 <p><a href="http://saxolia.de/?flattrss_redirect&amp;id=2073&amp;md5=435af45c8296bca697185c8ea01043db" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://saxolia.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mit Umwegen ans Ziel</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Sep 2013 17:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kurzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier findet ihr den ersten Teil des letzten Blogeintrages, bald habt ihr (und wir auch) es geschafft... ;)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Recht früh machten wir uns am nächsten Tag wieder auf die Socken. Wir mussten uns sputen, immerhin hatten wir uns mit der Entscheidung vom Vortag, als wir uns von den anderen drei Teams getrennt hatten, 1.000 Kilometer mehr aufgehalst. Schnurstracks ging es also nach Novosibirsk. Von dieser Stadt versprachen wir uns nicht viel, da uns auch schon Wolgograd nicht wirklich gefallen hatte. Also hielten wir uns dort gar nicht länger auf, sondern kümmerten uns lieber um einen Weg wieder raus aus der Stadt. Drei weitere Stunden brauchten wir bis nach Kemerovo, dem letzten Eckchen, das auf unserer Mongolei-Karte noch eingezeichnet war. Von da an mussten wir ohne Kartenmaterial zurecht kommen, da wir im Vorfeld nicht damit gerechnet hatten, an der ersehnten Mongolei vorbeizufahren.<br />
Das Tagesziel sollte Krasnojarsk sein. Zu unserem Pech konnten wir diesen Ort auf den Straßenschildern nicht finden. Also betrieben wir Fern-Navigation, indem wir uns von Marcs Schwester über&#8217;s Telefon die wichtigsten Städte und Städtchen zwischen unserem Standpunkt und Irkutst (weit nach Krasnojarsk) durchgeben ließen.<br />
Die Autofahrt war anstrengend und lang, führte uns aber durch schöne Landschaft: Die anfangs guten Straßen, welche zeitweise von Baustellen unterbrochen wurden und sich in gruslige Stein- &#038; Sandpisten verwandelten, führten uns durch die Wiesen &#038; Wälder Sibiriens. Erst gegen 11 Uhr abends erreichten wir Krasnojarsk. Wir fuhren noch ein Stückchen weiter und stellten uns letztendlich mit dem Twingo auf einen Truck-Parkplatz ab. Wir knipsten unseren Benzinpumpen-Schalter aus und brachten uns auf Fahrer- und Beifahrersitz in Position, um wenigstens für ein paar Stunden die Augen zuzumachen. Wie man sich denken kann, war diese Nacht nicht die erholsamste&#8230;</p>
<p>Es lagen noch viele Kilometer bis zur mongolischen Grenze vor uns, die wir eigentlich bis zum Ende dieses Tages geschafft haben wollten. Schon am Vorabend wurde uns aber klar, dass wir das selbst mit unserem straff durchgezogenen Fahr-Programm und reduziertem Schlaf nicht schaffen würden. Das bereitete vor allem Marc einige Sorgen, da wir bei der Einreise nach Russland auf so ein kleines Zettelchen eingetragen hatten, wir würden bis zum 12.08. wieder ausreisen. Natürlich besaßen wir noch das eigentliche Visum in unseren Reisepässen, welches sogar bis zum 19.08. gültig war. Trotzdem wussten wir nicht, wie wichtig dieses bürokratische Beiwerk im A7 Format für die Grenzwärter sein würde &#8211; also beeilten wir uns. Nicht dass wir uns noch mit Gefängnis und jahrelangem Einreiseverbot rumschlagen mussten was die übliche Vorgehensweise bei Überschreitung des russischen Visums ist&#8230;<br />
Aus diesem Grund klingelte uns der Wecker nach einer viel zu kurzen Nacht um 5 aus dem „Bett“ und wir entknoteten unsere Arme und Beine aus einer unbequemen Schlafposition. Dann wollten wir los, aber unser Schalter zur Benzinpumpe war offensichtlich noch nicht in der Stimmung. Mehrere Male versuchten wir den Motor zu starten, aber nach einem kläglichen Stottern ging er immer wieder aus. Ein bisschen Panik verbreitete sich schon, da unsere Autobatterie die vielen Fehlstarts nicht lange mitmachen würde. Also baute Marc den Schalter aus und stellte einen direkten Kontakt zwischen den beiden Kabelenden her. Ein monotones Brummen war zu hören und wir konnten endlich starten. Eigentlich sollte ich fahren, damit sich Marc von seiner langen Fahrt vom Vortag noch etwas ausruhen konnte, aber nun waren wir beide hellwach. Also übernahm er vorerst das Steuer und wir rollten, eine dreiviertel Stunde später als geplant, in den Sonnenaufgang. Später bauten wir den Schalter wieder zwischen Pumpe und Batterie. Nun wussten wir, dass es dem 40 Jahre alten Bauteil einfach zu kalt gewesen war und wir ihn nun bei jedem frühem Start etwas mit der Hand aufwärmen und ihm gut zusprechen mussten&#8230; Das beruhigte ungemein&#8230;<br />
Als die Sonne fast vollständig aufgegangen war, fuhren wir direkt in eine Nebelwand. Wir konnten kaum 50 Meter weit sehen und drosselten unser Tempo. Plötzlich begannen wir ziemlich zu holpern, was wir im ersten Moment auf die Straße schoben, die wir ja kaum sehen konnten. Dann merkten wir aber, dass es an etwas anderem liegen musste, also hielten wir an.<br />
Das fehlte uns zur ganzen Aufregung noch: Unser Auto hatte einen Platten. Natürlich wieder vorne rechts, der angeschlagene Stoßdämpfer war schuld. Wir holten unser, in Kasachstan repariertes, Wechselrad vom Dach und ersetzten das eingedellte damit. Da dem Reifen ein bisschen Luft fehlte, ließen wir ihn im nächsten Dorf wieder aufpumpen. Dann konnten wir ohne Probleme weiterfahren, natürlich mit regelmäßigem Fahrerwechsel. Die Strecke bis nach Irkutsk änderte sich nicht wesentlich zum Vortag. Während links und rechts die Bäume und Wälder an uns vorbeirauschten, navigierten wir unseren Twingo wieder über gute bis sehr schlechte Straßen, also „Straßen“.<br />
Es war schon dunkel, als wir in Irkutsk ankamen und wir wurden von einem Lichtermeer empfangen. Die Größe der Stadt konnten wir ganz gut erahnen, da wir über eine halbe Stunde fuhren, um vom Ortseingangsschild bis zu den ersten Häusern der Stadt zu kommen. Näher erkunden konnten wir Irkutsk allerdings nicht, da uns die Zeit im Nacken saß. Also begann die Suche nach dem richtigen Weg weiter Richtung Osten. Bis wir den gefunden hatten, verging wieder eine Stunde. Je weiter wir an den Stadtrand kamen, desto schlechter wurden die Straßen und unser Stoßdämpfer begann mal wieder beunruhigende Knackgeräusche von sich zu geben. An der nächsten Tankstelle besorgten wir uns einen Energydrink, der uns wenigstens noch ein Stückchen die Augen offen halten sollte. Tatsächlich hielt er uns vorerst wach und Marc schaffte es im Dunkeln über unbeleuchtete Bergstraßen und vorbei an einem mitten in der Kurve umgekippten LKW ein paar Kilometer weiter. Dann überkam uns schlagartig die Müdigkeit und wir stellten uns wieder auf einen Parkplatz. Leider leuchteten uns die Laternen direkt ins Auto, was uns eine noch unerholsamere Nacht versprach als die davor.</p>
<div class="rps-image-gallery gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail" style="text-align:left"><ul><li class="gallery-icon gallery-icon-begin-row"><a rel="rps-image-group-2038" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9148-1024x685.jpg" title="DSC_9148"><img alt="DSC_9148" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9148-150x150.jpg" title="DSC_9148" /></a></li><li class="gallery-icon"><a rel="rps-image-group-2038" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9165-1024x685.jpg" title="DSC_9165"><img alt="DSC_9165" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9165-150x150.jpg" title="DSC_9165" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-end-row"><a rel="rps-image-group-2038" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9228-1024x685.jpg" title="DSC_9228"><img class="last" alt="DSC_9228" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9228-150x150.jpg" title="DSC_9228" /></a></li></ul></div>
<p>Entsprechend geplättet fühlten wir uns am nächsten Tag, als wir nach drei Stunden „Schlaf“ die Fahrt wieder aufnahmen. Weit kamen wir in diesem Zustand nicht, also stellten wir uns wenig später nochmal an den Straßenrand, nahe des Baikalsees, und schlossen für eine weitere Stunde die Augen. Halb 7 ging es dann wirklich los. Als die Straßen grad besonders gut waren und ich auf 80 kmh beschleunigen konnte, trat wieder dieses verdächtige Holpern ein. Sofort fuhr ich an den Rand, denn wie es klingt, wenn man einen Platten hatte, wussten wir mittlerweile nur zu gut. Nun wurde es eng, wir hatten nur noch einen Ersatzreifen, den wir noch dazu aus dem Kofferraum kramen mussten. Dafür wurde der Twingo natürlich erstmal leer geräumt. Im Wechseln waren wir geübt, also dauerte die gesamte Prozedur nicht zu lange.<br />
In Ulan-Ude, der letzten großen Stadt vor der Grenze, ließen wir die beiden übrig gebliebenen Reifen flicken und mit einem Schlauch versehen. So hatten wir zumindest für den Notfall noch Ersatz. Wir hofften aber, dass wir nie auf diese beuligen, aufgeblasenen Reifen zurückgreifen mussten. 16:30 erreichten wir endlich die russische Grenze! Die letzten paar Kilometer Straße waren natürlich top: zweispurig, wie neu und wir hatten sie ganz für uns alleine&#8230; Bei den russischen GrenzwärterInnen (ja, dort liefen hauptsächlich Frauen rum) gaben wir uns besonders freundlich. Wir hatten ja immernoch Bammel wegen der „Migrationskarte“ &#8211; dem Zettel laut dem wir schon am Vortag ausreisen wollten. Letztendlich war jede Aufregung wieder völlig umsonst! (Wie so oft bei dieser Rally) Die Tante, der wir das Papier aushändigten, knallte ihren Stempel drauf und legte die Karte unbeeindruckt auf einen Stapel. Wir konnten endlich aufatmen – nach drei Tagen, in denen wir mehr als 3.000 Kilometer zurückgelegt und unglaublich wenig geschlafen hatten. (Von den Autoproblemen ganz zu schweigen)<br />
Mit einer Ruhe fuhren wir also in den mongolischen Grenzbereich ein, wo schon zwei andere Teams auf ihre Einreise warteten. Uns blieb noch etwas über eine Stunde Zeit bis die Tore zur Mongolei geschlossen wurden. Die Tatsache, das eins der anderen Teams bereits zwei Tage im Niemandsland auf grünes Licht von Seiten der Beamten warteten, nahm uns dann doch wieder etwas den Wind aus den Segeln. Uns war schon bewusst, dass diese Grenze die anstrengendste sein würde, da uns immerhin ein Autoimport in die Mongolei bevor stand, trotzdem gaben wir die Hoffnung nicht auf, dass wir noch am selben Tag einreisen würden. Also waren wir natürlich besonders freundlich zu der Dame, die unseren Antrag bearbeiten musste. Zunächst zog sie mehrmals ein Gesicht, als hätte sie auf eine Zitrone gebissen. Sie versuchte uns weiszumachen, dass wir nicht über die Nordgrenze einreisen konnten, da wir uns im Vorfeld für die Westgrenze angemeldet hatten. Mit konstanter Freundlichkeit überzeugten wir sie dann aber doch, sich um den Papierkram für den Autoimport zu kümmern. Und siehe da, wir brachten auch die Weiterbearbeitung der anderen beiden Teams wieder ins Rollen. Dank uns verließen wir sogar an diesem Abend noch die Grenze! Während die eine Gruppe, welche sich aus einem Polen, einer Niederländerin und einem Schotten zusammensetze, direkt nach Ulaanbaatar düste (Ihr Flug ging in knapp 15 Stunden), schlossen wir uns mit dem Pärchen aus Kanada zusammen. Wir wollten es nun, nach viereinhalb Wochen endlich mal ruhig angehen lassen! Also suchten wir uns ein nettes Schlafplätzchen im Grünen. Das fanden wir nach einer Stunde Autofahrt in einem kleinen idyllischen Wäldchen. Dort bauten wir die Zelte auf und kochten uns ein nudeliges Abendbrot. Ein bisschen redeten wir noch mit den Kanadiern, welche die Mongol Rally übrigens zu ihren Flitterwochen machten. Da wir aber alle ziemlich müde waren, ging es bald ins Bett.</p>
<p>In der Nacht prasselte der Regen mächtig auf die Zelte, doch am nächsten Morgen lichtete sich der Himmel und wir konnten im Trockenen frühstücken. Zusammen mit dem Nissan Micra fuhren wir noch bis zur nächsten Stadt, um danach verschiedene Richtungen einzuschlagen. Während wir erstmal nach Süden Richtung Hauptstadt und von da aus in den mongolischen Westen wollten, entschied sich das Pärchen schon eher  abzubiegen. Bevor wir uns allerdings wieder trennten, mussten wir noch zwei Mautstationen passieren und die ersten mongolischen төгрөг (sprich = “Tögrög“) abheben. Nachdem wir uns noch gemeinsam durch den unübersichtlichen Verkehr gekämpft hatten, fuhren Marc und ich wenig später wieder alleine. Es war echt schön hier in der Mongolei, die Straßen waren besser und die Landschaft viel grüner als erwartet. Und überall standen die Jurten, umringt von ihren Schaf- und Ziegenherden.<br />
Wenig später war es dann soweit: Nach viereinhalb anstrengenden und unglaublich abenteuerlichen Wochen tauchte das Ortseingangsschild von Ulaanbaatar vor uns auf!!! Das Ziel, was wir die letzten  Wochen immer vor Augen hatten. Das Ziel, was laut Statistik jedes Jahr nur 2/3 aller Mongol Rally Teams erreichten. Das Ziel, was uns eine drittel Weltumrundung von unserer Heimat trennt. Das Ziel, für welches wir uns auf eine unberechenbare und waghalsige Reise eingelassen hatten und das uns nun ein unbeschreibliches Gefühl von Sieg und Erleichterung bringen würde&#8230; Wären wir nicht in diesem Moment daran vorbei gefahren&#8230; <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /><br />
Klingt ein bisschen verrückt (ist es auch), aber wir wollten noch ein wenig von der Mongolei sehen, ehe wir uns an der Ziellinie ausruhen konnten. So ging es Richtung Westen, die Zieleinfahrt verschoben wir auf den übernächsten Tag. Wie wir erwartet hatten, kamen uns sogar ein paar Rally Autos, die sich die letzten Tage durch die Wüste Gobi gekämpft hatten, entgegen. Man begrüßte sich mit Hupkonzerten. Dann tauchte ein weiteres Auto vor uns auf, das uns sehr bekannt vorkam! Die beiden Niederländer Jan und Armand (vom Team Bonné+Jan) standen nun wieder vor uns, nachdem wir uns in Samarkand von ihnen verabschiedeten! Was für ein unglaubliches Wiedersehen, wir freuten uns riesig, dass sie es geschafft hatten – wenn auch mit Verzögerung (vier Tage Wartezeit an der Westgrenze) und den obligatorischen Stoßdämpfer-Problemen in der Wüste. Nichts desto trotz, auch ihr Auto hat sich wacker geschlagen und die zwei sahen ein bisschen gebeutelt, aber glücklich aus! <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" />  Von ihnen erfuhren wir noch, dass eines der Autos vom schwedischen Team Venture den Geist aufgegeben hatte und sie nun zurücklagen. Dann trennten sich unsere Wege wieder, auf Jan wartete seine Familie, die schon vor zwei Tagen in UB gelandet war. Für uns bestand die nächste Mission wieder aus Schlafplatzsuche. Da ich etwas von der mongolischen Kultur erleben wollte, hielten wir nach Touristen-Jurten-Camps Ausschau. Bald fanden wir ein ziemlich verrostetes Schild, was eben dieses versprach und wir bogen in einen Feldweg ein. Sobald wir den Motor vom Twingo ausgemacht hatten, kam auch schon eine ältere Frau aus der schicken Behausung. Sie war sehr freundlich und als wir mit Handzeichen nach Schlafen und Essen fragten, zeigte sie uns die Stelle, an der wir unser Zelt aufschlagen durften und lud uns zu sich in die Jurte ein. Ich versuchte noch schnell die, am Anfang der Rallye gelesene Nomaden-Knigge ins Gedächtnis zurückzurufen, ehe wir der Gastgeberin folgten &#8211; Natürlich ohne auf die Türschwelle zu treten, wie es sich gehörte. Uns wurde auf der linken Seite der Jurte eine Sitzmöglichkeit angeboten, die rechte Zeltseite ist der Familie vorbehalten. Während die Frau uns Tee einschenkte und Gebäck auftischte, versuchte uns ihr betrunkener Mann etwas zu erklären und uns seine Pfeife anzubieten. Höflich lehnten wir ab, nur das gereichte Essen und Trinken, das sollte wenigstens gekostet werden. Die Kekse waren zwar trocken aber nicht schlecht. Der Tee etwas säuerlich, was aber garnicht so übel schmeckte. Aber dann wurde das Nationalgetränk Айраг (= Ayrag) gereicht. Die vorher schon gefürchtete fermentierte Stutenmilch wurde nun zum Mund geführt. Wir nippten beide kurz: Wie erwartet schmeckte sie&#8230; nicht sehr gut <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" class="wp-smiley" />  Eben wie vergorene Buttermilch. Schnell reichten wir die Teeschale weiter. Dann war es an der Zeit unser Zelt aufzubauen. Während wir die Schlafutensilien aus dem Auto kramten, tauchten immer mehr Familienmitglieder auf. Sie kamen aus den anderen Jurten, die in der Nähe, der eben besuchten Hauptjurte standen. Sofort waren ungefragt mindestens sechs weitere Hände am Werk und unser Zelt war in Nullkommanichts aufgebaut. Die Menschen waren sehr hilfsbereit, nur wussten wir nicht so recht, ob wir wirklich willkommen waren, aus ihren Gesichtern konnte man nicht viel ablesen. Nach dem Zeltaufbau lud man uns sofort in die nächste Jurte ein, wo es wieder Ayrag gab – Kurz genippt und weitergereicht&#8230; Außerdem bot man uns einen Snack an, der vom Aussehen her an Kekse erinnerte. Da ich mich auf was Süßes freute nahm ich ein Stück und biss genüsslich zu. Allerdings knabberte ich gerade an einem Etwas, das nach altem Parmesankäse schmeckte und dessen Geruch noch den ganzen Abend an meinen Händen kleben würde. Puh, damit hatte ich nicht gerechnet&#8230; Als Niemand hinguckte, stopfte ich das angebissen Stück schnell in meine Hosentasche. Da war Marc schon mutiger. Dann fingen ein paar der Familienmitglieder an zu singen, während ein anderer zu unseren Füßen ein Schaf in seine Einzelteile zerlegte. Da half nur ein kräftiges Durchatmen und weggucken. Wenig später gab es das Tier dann zum Abendbrot. Dafür erhitzte man Steine in einem kleinen Ofen, der vor der Jurte aufgebaut war. Die Fleischteile wurden in eine große Milchkanne geworfen, eine frische Zwiebel hinterher und die glühenden Steine oben drauf. Dann bruzelte das ganze für eine halbe Stunde in dem Ofen. In der Wartezeit hatten sich alle auf einer Decke im Freien versammelt. Wir saßen brav daneben und beobachten das ganze Treiben. Es war schon dunkel, als das Mahl serviert wurde, zu dem wir natürlich eingeladen waren. Die gegarten Fleischteile wurden in zwei großen Schüsseln in die Mitte der, aus 12 Leuten bestehende Runde gestellt. Die vielen Hunde gesellten sich auch dazu und warteten auf die Knochen. Etwas zaghaft suchten sich Marc und ich eine Keule (oder ähnliches) aus dem Topf und knabberten, wie die anderen, drauf los. Mäkelig durfte man in diesem Moment nicht sein: Das Fleisch war sehr fettig und der Geruch wollte nicht so recht aus unseren Nasen verschwinden. Am Ende wurden noch kleine Schalen mit dem übrigen Sud rumgereicht. Der war erstaunlich würzig und lecker und wir leerten sogar unsere Portion. Nach dem Essen blieben wir noch ein paar Minuten sitzen, lehnten höflich den mongolischen Wodka aus eigener Herstellung ab und lauschten dem Gesang der angeheiterten Gesellschaft. Mit diesen ganzen neuen Eindrücken zogen wir uns bald zur Nachtruhe zurück und waren ein bisschen froh, im eigenen Zelt schlafen zu können <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> </p>
<div class="rps-image-gallery gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail" style="text-align:left"><ul><li class="gallery-icon gallery-icon-begin-row"><a rel="rps-image-group-2038" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9257-1024x685.jpg" title="DSC_9257"><img alt="DSC_9257" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9257-150x150.jpg" title="DSC_9257" /></a></li><li class="gallery-icon"><a rel="rps-image-group-2038" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9405-1024x685.jpg" title="DSC_9405"><img alt="DSC_9405" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9405-150x150.jpg" title="DSC_9405" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-end-row"><a rel="rps-image-group-2038" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9408-1024x685.jpg" title="DSC_9408"><img class="last" alt="DSC_9408" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9408-150x150.jpg" title="DSC_9408" /></a></li></ul></div>
<p>Auch in dieser Nacht begann es wieder heftig zu regnen. Da wir aus diesem Grund nicht lange schlafen konnten, standen wir kurz vor 8 auf. Alle Mitglieder der Nomadenfamilie waren bereits auf den Beinen und jeder ging seiner Aufgabe nach. Wir packten unsere sieben Sachen und liefen hoch zu der Jurte, neben der wir zuvor unser Abendbrot aßen – Der Schafgeruch lag immernoch in der Luft. Das kann auch daran gelegen haben, das bereits das nächste geschlachtete im Zelt bearbeitet wurde. Ob es das wohl zum Frühstück gab? Wir hatten nicht vor, das herauszufinden und da wir eh bald weiterwollten, zückten wir das Portemonnaie, um unsere Beherbergung und die Verpflegung zu bezahlen. Unsere Gastgeber sahen uns verdutzt an und machten klar, dass sie keine Bezahlung erwarteten, geschweige denn wollten. Nun wurde uns klar, dass wir uns garnicht wirklich in einem Touristen-Camp befanden, sondern wir unser Zelt einfach neben das einer normalen Nomadenfamilie aufgeschlagen hatten. Das erklärte auch, dass sie uns immer nach Alkohol fragten &#8211; Das wäre die Bezahlung gewesen. Allerdings wollten wir ein gutes Werk tun und die Leute nicht noch betrunkener machen, als sie es schon waren. Deshalb gaben wir ihnen nur ein kasachisches Bier, mit dem sie aber auch zufrieden waren. Außerdem gabs Bonbons für die Kinder und zum Abschluss machten wir noch ein Foto, zu dem die halbe Familie zusammengetrommelt wurde. Als kleines Geschenk druckten wir es ihnen direkt mit unserem mitgebrachten Fotodrucker (mit dem wir auch unsere Postkarten gedruckt hatten) aus. Wir denken, dass sie sich darüber gefreut hatten – war doch viel besser als Alkohol <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" /><br />
Dann fuhren wir im Regen davon. Wenig später hatten sich die grauen Wolken erstmal ausgeregnet und wir durften im Trockenen weiterfahren. Es ging immer noch nach Westen, unsere Landkarte versprach einige Sehenswürdigkeiten in dieser Richtung. Wieder entdeckten wir einige andere Teams, die ihrem langersehnten Ziel entgegenfuhren, während wir uns wieder davon entfernten. Plötzlich war auch wieder ein bekanntes Auto unter ihnen, nein es waren sogar zwei! Team Venture, unsere ersten Weggefährten kamen nun auf uns zu. Leider konnten wir sie, neben dem Hupen und aus dem Auto Winken, nicht persönlich begrüßen, was sehr schade war&#8230; Das lag daran, dass der defekte der beiden Skodas von dem anderen abgeschleppt wurde und die beiden Autos so nicht einfach anhalten konnten. Das hätte den Augenblick perfekt gemacht, aber immerhin wussten wir, dass sie die Rally auch gemeistert hatten! Hoffentlich schafften wir es auch und es war keine schlechte Entscheidung, diesen Umweg zu fahren, denn die Straße verwandelte sich plötzlich in eine Baustelle und wir mussten Offroad weiterfahren. Eine Zeit lang scheuchten wir unseren armen Twingo noch über Stock und Stein, bis wir dann zur Vernunft kamen. Es sollte nicht so sein, also hörten wir auf, den armen kleinen Vierrädler durch&#8217;s Gelände zu jagen. Nun durfte es tatsächlich zurück zum Ziel gehen, wir drehten um. Auf dem Weg dahin hielten wir an einem der Steinhaufen, die man schon vorher oft am Straßenrand gesehen hatte. Dabei handelte es sich um eine Art Götzenbild mit vielen Glücksbringern und blauen Tüchern. Geht man dreimal um dieses bunte Gebilde und wirft in jeder Runde einen Stein zu den anderen, dann sammelt man Glück. Leider lagen in dieser Gegend nicht viele einzelne Steine rum, aber wir versuchten uns trotzdem bestmöglich an diese Tradition zu halten. Wir waren nicht alleine da, neben uns wuselten auch jede Menge mongolische Wüstenrennmäuse um den Steinhaufen. Wir freuten uns sehr, unser Team-Maskottchen endlich live gesehen zu haben! Wenn das mal für die letzten Kilometer kein Glück bringen sollte! Und das brachten sie auch, denn wir erreichten wohlbehalten das Schild, welches uns auf die mongolische Hauptstadt hinwies und hinter dem nun wirklich das Ziel auf uns wartete&#8230;</p>
<p>Da dieser Blogeintrag aber schon wieder viel zu lang ist, werden wir ihn nochmal in 2 Teile zerpflücken. Den wirklich letzten Artikel zu unserem Abenteuer könnt ihr in den nächsten Tagen wie gewohnt hier lesen <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":-)" class="wp-smiley" /> </p>
<div class="rps-image-gallery gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail" style="text-align:left"><ul><li class="gallery-icon gallery-icon-begin-row"><a rel="rps-image-group-2038" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9341-1024x685.jpg" title="DSC_9341"><img alt="DSC_9341" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9341-150x150.jpg" title="DSC_9341" /></a></li><li class="gallery-icon"><a rel="rps-image-group-2038" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9478-1024x685.jpg" title="DSC_9478"><img alt="DSC_9478" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9478-150x150.jpg" title="DSC_9478" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-end-row"><a rel="rps-image-group-2038" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9490-1024x685.jpg" title="DSC_9490"><img alt="DSC_9490" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9490-150x150.jpg" title="DSC_9490" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-begin-row"><a rel="rps-image-group-2038" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9699-1024x685.jpg" title="DSC_9699"><img alt="DSC_9699" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9699-150x150.jpg" title="DSC_9699" /></a></li><li class="gallery-icon"><a rel="rps-image-group-2038" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9729-1024x685.jpg" title="DSC_9729"><img alt="DSC_9729" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9729-150x150.jpg" title="DSC_9729" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-end-row"><a rel="rps-image-group-2038" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9745-1024x685.jpg" title="DSC_9745"><img class="last" alt="DSC_9745" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/09/DSC_9745-150x150.jpg" title="DSC_9745" /></a></li></ul></div>
 <p><a href="http://saxolia.de/?flattrss_redirect&amp;id=2038&amp;md5=cf06853f9d799afb0739ba13e7a18163" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://saxolia.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kasachstan, die Zweite</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Aug 2013 21:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kurzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier findet ihr den etwas verspäteten, vorletzten Nachtrag zur unseren Erlebnissen während der Mongol Rally. In diesem Blog geht es unter anderem um den zweiten Aufenthalt in Kasachstan, einen kaputten Twingo und eine Nacht in der "Dangerous City". Viel Spaß beim Lesen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Passieren der Grenze von Kirgisien nach Kasachstan nahm wieder mindestens zwei Stunden in Anspruch. Das nervige daran war, dass Autofahrer und Passagier separat voneinander bearbeitet wurden und ich schon eine Weile auf der kasachischen Seite in der Sonne bruzelte, während sich Marc noch mit dem Papierkram für das Auto rumärgern musste. Ich konnte von außerhalb der Grenze immer durch ein kleines Loch in der Mauer beobachten, ob unser Twingo noch an der Stelle steht, wo wir ihn vorher abgestellt hatten. So wusste ich, dass Marc noch irgendwelchen Stempeln hinterherrennen musste. </p>
<p>Als er es dann auch endlich mit dem Auto nach Kasachstan geschafft und mich nach aufgeregtem Suchen gefunden hatte, fuhren wir geradewegs in die ehemalige kasachische Hauptstadt, Almaty.<br />
Dieses Ziel erreichten wir schon am Nachmittag, sodass wir nach der Hotelsuche noch einen ausgedehnten Stadtrundgang erledigen konnten. Dabei folgten wir einem Empfohlenen Rundweg aus unserem wirklich sehr hilfreichen Büchlein der Reihe Lonely Planet. Nach einem etwa dreistündigen Fußmarsch hatten wir einen ganz guten Überblick über die Stadt gewonnen und interessante Gebäude gesehen. Insgesamt war es aber auch wieder nur eine ehemalige Sowjetstadt mit ein paar netten Ecken und sehr vielen Leuten. Die malerische Bergkulisse hinter Almaty und die gerade untergehende Sonne gaben dem ganzen Erscheinungsbild einen kitschig schönen Touch. Zum krönenden Abschluss des Abends gönnten wir unseren Mägen mal wieder bekannte Kost: Es gab Burger von KFC <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" />  Nach unserem Fastfood-Abendbrot ging es dann aber zurück ins Hotel. Dort buchten wir ein Zimmer für 12h, sodass wir nur die Hälfte es Preises zahlen mussten. Im selben Hotel befand sich auch wieder ein anderes, rumänisches Team. Die beiden Jungs hatten wir schon mal auf dem Weg nach Bishkek getroffen und seitdem ab und zu ein paar SMS hin und her geschickt.</p>
<p>Am nächsten Morgen, als wir nach der erholsamen Nacht unsere Sachen ins Auto packten, kamen die Rumänen auch gerade aus dem Hotel. Sie wollten weiterreisen, wir hingegen sicherheitshalber mal wieder eine Renaultwerkstatt aufsuchen. Wir wurden auch tatsächlich fündig, nur standen wir wieder vor dem Problem, dass keiner englisch konnte. Irgendwann wurde uns dann die einzige englisch sprechende Mitarbeiterin vorgestellt und wir konnten unsere Wünsche schildern: Zunächst sollte mal nach den Stoßdämpfern geguckt werden, da diese seit dem Pamir vor allem auf der rechten Seite verdächtig knackende Geräusche machten. Außerdem baten wir noch darum, die Sicherheitsgurte zu checken. Nach der Airbag-Geschichte klappte das Einrasten der Gurte immer erst nach dem 2. / 3. Versuch, da der Plasteverschluss ein wenig angeknackst war. Die Mitarbeiterin gab unser Anliegen weiter und der kleine Twingo wurde in die Werkstatt gefahren &#8211; Ich nehme mal an, dass es im Innenraum nicht gerade nach frischer Frühlingswiese roch, da wir uns ja jeden Tag mind. 12H darin aufhielten und im Kofferraum getragene Socken gelagert wurden &#8211; das war mir nun etwas unangenehm <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" class="wp-smiley" /><br />
Nun hieß es mal wieder Warten. Das taten wir auf dem dafür vorgesehenen Sofa, wobei wir in dem großen Renault-Verkaufsraum mit unserem eher legeren und staubigen Outfits, neben den ganzen Anzugträgern, eher negativ auffielen. Das war uns aber egal. Wir fläzten uns auf das eingesessene Sofa und nutzten die Zeit zum Postkartenschreiben.<br />
Nach 5 Stunden Rumsitzen hieß es, dass unser Twingo jeden Moment fertig sein würde. Als eine halbe Stunde später immer noch kein Ende in Sicht war, bekamen wir zumindest ein Becherchen Tee und Bonbons angeboten. So ließ sich auch die nächste halbe Stunde Warten ertragen. Dann durften wir endlich fahren – Zwar konnten die Mechaniker so gut wie keines der geschilderten Probleme lösen (es fehlte an Ersatzteilen), immerhin leuchtete die Öllampe nicht mehr, der olle runterhängende Plastik-Unterbodenschutz wurde ersetzt und der im Pamir kaputt gegangene Reifen wurde repariert&#8230; In nur 6 Stunden <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" />  Immerhin gab es Tee!<br />
Nur war es mittlerweile zu spät, um sich nochmal mit den Jungs vom Team BOS zu treffen, wie wir es eigentlich geplant hatten. Stattdessen fuhren wir geradewegs zur nächst größeren Stadt, die knapp 300 km entfernt war. Als wir diese erreichten war es mal wieder dunkel und wir beeilten uns bei der Suche nach einem Hotel. Auf der Fahrt durch die dunklen Straßen wurden wir verdächtig lange von zwei Autos verfolgt. Auch als wir testweise anhielten stoppten sie und warteten, bis wir weiterfuhren. Irgendwann reichte es uns und wir blieben so lange stehen, bis sie, zum Glück recht schnell, keine Lust mehr hatten und weiterfuhren. &#8211; Gruslige Gestalten&#8230;<br />
Und endlich hatten wir ein Hotel gefunden. Wir parkten unseren kleinen dreckigen Twingo neben den ganzen hochglanzpolierten Angeber-Karossen und traten in die Eingangshalle des Hotels. Zum Glück war es garnicht so teuer, wie es auf den ersten Blick schien und so checkten wir für diese Nacht ein. Nun musste nur noch ein Abendbrot her. Vor dem Gebäude sahen wir schon von Weitem verdächtig beklebte Autos auf der anderen Straßenseite parken, die von einer Meute neugieriger Gesichter umringt waren. Ein sehr gutes Zeichen, das MUSSTEN neue Mongol Rally Autos sein! Und so war es auch. Wir gingen auf die beiden Kleinwagen zu und gaben uns mit den grünen Armbändern, die bei der Startparty verteilt wurden, als Gleichgesinnte zu erkennen. Und so kam es, dass wir uns wieder in einem neuen Konvoi mit neuen fantastischen Leuten befanden &#8211; Das war das wunderbare, an der Mongol Rally! Das eine Team mit dem Namen Paint it Yak, bestand aus drei pakistanischen Abenteurern, die in einem zerbeulten Suzuki Alto unterwegs waren. Die Insassen des Fiat Dublos kamen aus Hong Kong. Mit Natalie aus dem chinesischen Team Panda Express bekam ich das erste Mal während der Rally weibliche Unterstützung! <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> </p>
<p>In dieser neuen Zusammensetzung machten wir uns am nächsten Tag gemeinsam auf den Weg, wobei wir uns als Ziel die weit entfernte russische Grenze gesetzt hatten. Wir sollten nicht mal die Hälfte der Strecke schaffen, aber dazu gleich mehr. Nach einigen Stunden Fahrzeit wurde für ein Mittagessen an einem Café Rast gemacht. Da keiner der anderen kyrillische Buchstaben lesen konnte und ich auch nicht jeden Essenswunsch übersetzen konnte, fing Natalie an wie ein Huhn zu klingen und die anderen zeigten wild auf die Gerichte der Leute an den Nachbartischen. So machte das Bestellen spaß und fast jeder bekam am Ende das, was er sich gewünscht hatte! <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /><br />
Mit vollen Bäuchen setzten wir unsere Fahrt fort. Wir mussten uns mit dem kleinen Twingo teilweise ganz schön sputen, um den Voranfahrenden nicht verloren zu gehen. Das wurde uns dann am frühen Abend zum Verhängnis:<br />
Beim Überholen eines Trucks erwischten wir direkt nacheinander zwei sehr tiefe Schlaglöcher, wahrscheinlich auch noch mit dem rechten Rad. Plötzlich stockte der Motor und Marc rollte das Auto an den Straßenrand. Einige klägliche Versuche bestätigten uns dann die böse Ahnung: Irgendwas war durch den harten Stoß zu Schaden gekommen und der Motor ließ sich beim Besten Willen nicht mehr starten! Einer der Paint it Yak Crew outete sich als Mechaniker und überprüfte verdächtige Stellen wurde aber leider nicht fündig. So standen wir nun am Straßenrand 3 Autos (eins kaputt) und 8 Leute mit ratlosen Gesichtern. In diesem Moment gesellte sich sogar noch ein weiteres Mongol Rally Team zu uns: Zwei waschechte Schotten, natürlich im Kilt, schlossen sich unserer hilflosen Gemeinschaft an. Insgesamt war das eine wirklich witzige Runde, wäre da nicht das Problem mit dem Auto gewesen. Schließlich hielt noch ein weiteres Fahrzeug und es stiegen zwei Männer aus. Nach halbverständlichem Englisch-Kasachisch-Mix konnten sie uns begreiflich machen, dass sie als Undercover Cops unterwegs waren und sie unseren Twingo bis zur nächsten Stadt abschleppen würden. Ach und nebenbei erwähnten sie, dass sich auf ihrer Autorückbank ein frisch geschnappter Mörder in Handschellen befand. Na das waren ja rosige Aussichten! Die Polizisten hingegen nahmen die ganze Sache sehr locker, scherzten mit uns und ließen aus ihren aufgedrehten Boxen &#8216;Bad Boys&#8217; und Musik von 50 Cent ertönen. Zu aller Ironie erklärten sie uns auch noch, dass es sich bei der Ortschaft, zu der sie uns nun bringen würden, um eine „Dangerous City“ handelte. Irgendwie passte Alles aber auch Nichts zusammen.<br />
Uns blieb nichts anderes übrig, als unser Abschleppseil (von dem wir am Anfang hofften, dass es nie zum Einsatz kommen würde) an das Polizeiauto zu spannen und uns in die 30 Kilometer entfernte Stadt ziehen zu lassen, die selbst die Polizisten bei Nacht mieden. Auf der Fahrt dahin wurde es mal wieder Zeit für einen Platten auf der rechten Vorderseite&#8230; Warum auch nicht&#8230;?<br />
Als wir dann in Ayakoz ankamen war es schon stockdunkel, also suchten uns die netten Bad Boy-Polizisten ein Hotel, in dem wir vor den „Crazy People“ der Stadt geschützt wären. Wir schoben unseren Twingo in die Parklücke vor der empfohlenen Unterkunft und fragten nach freien Betten. Es schien so, als wäre kein einziges Zimmer mehr verfügbar aber wir sträubten uns, nach einem neuen Hotel zu suchen, geschweige denn den angeschlagenen Twingo weiter durch die Nacht zu schieben. Nach einigem Hin und Her zwischen der englisch sprechenden Tochter und deren Eltern, willigten sie ein, uns in der Eingangshalle auf dem Fußboden schlafen zu lassen. Bevor wir aber unsere Schlafsäcke kreuz und quer ausbreiteten, gab es noch ein ausgiebiges Essen und Vodka mit den beiden Polizisten – ein würdiger Abschluss für einen verrückten Abend!</p>
<p>Der nächste Morgen, es war bereits Donnerstag, der 08.08., begrüßte uns zur Stimmung passend bedeckter Himmel und vereinzelte Regentropfen. Der stämmige Fiat vom Panda-Team zog unseren Twingo zum nächsten Autoservice. Zwar handelte es sich vielmehr um einen Reifendienst, aber der Mann verstand unser Problem und konsultierte einen Mechaniker. Als dieser eintraf bekam er das andere Ende des Abschleppseils und kurze Zeit später fanden wir uns in einem kleinen Hinterhof wieder. Dort machte er sich gleich fachmännisch auf die Suche nach dem Problem. Schnell wurde er fündig – etwas stimmte nicht mit der Verbindung zur Beniznpumpe. Da sich diese im hinteren Teil des Twingos befand, waren wir gezwungen all unser Gepäck auszuräumen. Als wir die ganzen Kisten in den Matsch neben das Auto gestellt hatten, krabbelte schon der erste der mittlerweile zwei Mechaniker in unseren erweiterten Kofferraum. Leider war das defekte Kabel nicht zu finden und weil die Männer nicht im Besitz einer Hebebühne waren, wurde kurzerhand ein neues quer durch den Innenraum gelegt. Diese Arbeit musste leider mehrmals wegen heftiger Regenschauer und Gewittereinbrüchen unterbrochen werden, was die ganze Aktion unheimlich in die Länge zog. Eigentlich wollten wir an diesem Tag schon über die Russische Grenze gekommen sein, nun konnten wir von Glück reden, wenn wir überhaupt in dessen Nähe gelangten.<br />
Während die Mechaniker am Twingo werkelten, wurden wir von der Familie ins Haus gebeten und durften uns an den prall gefüllten Tisch setzen und Tee trinken. (Man erklärte uns, dass die Fastenzeit gerade ein Ende gefunden hatte und deshalb wieder reichlich gegessen werden durfte) Sehr zurückhalten probierte jeder von uns einen Happen der vielen gutaussehenden Leckereien. Nach vier Stunden Wartezeit, mehreren heftigen Regeneinbrüchen und einem neu verlegten Kabel von der Benzin-Pumpe quer durchs Auto bis zur Batterie im Motorraum, konnten wir endlich, endlich weiterfahren. Ein großes „Highlight“, die uns die Reparatur einbrachte, war ein rostiger Schalter (aus dem Jahre 1970), mit dem wir die Verbindung zur Autobatterie an- und wieder abschalten konnten. &#8211; Unser Twingo wurde immer Mongol Rally tauglicher. Aber hauptsache es funktionierte und wir kamen vom Fleck. So erreichten wir am selben Abend zumindest die angepeilte Stadt Öskemen, die uns der russischen Grenze ein großes Stück näher brachte. In dieser Stadt fielen wir mit unseren vier Rally Autos mal wieder besonders auf und als wir in Reih und Glied neben einem schnieken Restaurant parkten, empfingen wir viele interessierte Blicke. Wir genossen es sogar im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und betraten gut gelaunt das Lokal. Dort füllten wir unsere Teller mit kleinen appetitlich aussehenden Häppchen und verweilten eine ganze Weile in dieser ausgelassenen Runde. Danach war es mal wieder an der Zeit, nach einer Unterkunft Ausschau zu halten. Das war wieder schwerer, als gedacht: Entweder zu teuer oder angeblich vollständig belegt. Letztendlich landeten wir in der siebten Etage eines grauen Hochhauses, in der ein kleines Hotel versteckt war. Die Zimmer waren sauber, es gab Duschen mit warmem Wasser und am wichtigsten: Endlich wieder Wifi! <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /><br />
Wir saßen noch eine Weile zusammen, tranken eine Spezial-Cola-Vodka-Mischung der Schotten und quatschten, bevor sich dann einer nach dem anderen in sein Zimmer verkrümelte. </p>
<p>Bis auf besseres Wetter startete der nächste Tag ähnlich, wie der vorherige: Es ging zu einer Werkstatt. Dieses Mal zum Glück nicht wegen uns, sondern auf Grund des angebrochenen Stoßdämpfers vom Team Paint it Yak. Bereits in Turkmenistan hatten sie mit ihrem Suzuki Alto einen Unfall, bei dem der linke Kotflügel komplett eingedellt und das entsprechende Rad um einige Zentimeter nach hinten verschoben worden war! Dank einer Gruppe von Kindern(!) konnten die Teile so gerade gebogen werden, dass das Auto wieder fahrtüchtig auf die Straße rollte! Und so waren die pakistanischen Jungs schon wieder mehrere tausend Kilometer unterwegs, mit einem um mindestens 10 Grad schief stehenden Vorderrad&#8230; Die Tatsache, dass der Alto immernoch fuhr, machte uns, ehrlich gesagt, ein bisschen Hoffnung, dass das Knacken von unserem rechten Stoßdämpfer nur halb so schlimm wäre. Trotzdem unternahmen wir einen Versuch ebenfalls einen neuen für unseren Twingo ausfindig zu machen. Ein hilfsbereiter Mechaniker nahm kurzerhand Umar und mich in seinem Auto mit, auf eine einstündige Such-Fahrt durch die ganze Stadt. In jedem Autoteilehändler, ja selbst bei den zwei aufgesuchten Renault-Autohäusern hatten wir kein Glück. Überall wurden wir nur mit einem Kopfschütteln wieder weggeschickt. Niemand fuhr in Zentralasien solche Wägelchen, wie Altos oder Twingos&#8230;<br />
Also ging es mit leeren Händen zurück zur Werkstatt, wo wir unsere Autos abgestellt hatten. Während wir zwei unterwegs waren, wurden Marc und die anderen beiden der Yak-Gruppe vom Werkstattchef zum Essen eingeladen. Das war schon ein bisschen gemein. <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" />  Also warteten wir geduldig, bis sie mit ihren vollen, verwöhnten Bäuchen zurückgekehrt waren. Als es soweit war, teilte sich eine Gruppe erneut auf. Während ein Teil bei der Werkstatt blieb, fuhren die anderen zum nahegelegenen Einkaufszentrum, um sich mit Wasser und Lebensmitteln einzudecken. Ich war natürlich beim Einkaufen ganz vorne mit dabei und ließ Marc beim Twingo zurück. Vor der Metro-großen Einkaufshalle, entdeckten wir eine kleine Bude, die Feuerwerkskörper verkaufte. Vor allem die beiden Schotten freuten sich wie kleine Jungs darüber und kauften gleich mehrere Raketen und Knaller. Ich gab das Geld dann lieber für viel zu viel Wasser und Kekse aus! Insgesamt waren wir wohl eine Weile shoppen, denn als wir wieder an unserem Ausgangspunkt eintrafen, sah es so aus, als ob tatsächlich ein passender Stoßdämpfer für den Alto gefunden worden war und dieser kurz vor dem Einbau stand – nachdem der Mechaniker von seinem Mittagspäuschen zurückgekehrt war.<br />
Unser Twingo bekam keinen Ersatz, was unserer Meinung nach aber nicht weiter tragisch war. Uns wurde nach einem kurzen Check der rechten Vorderseite nur geraten, sehr vorsichtig zu fahren – Also genauso, wie vorher ^^<br />
Nach mehr als fünf Stunden Werkstattaufenthalt, einer Fahrt zur Poststelle, um unsere schon lange fertig geschriebenen Postkarten endlich loszuschicken und nach einer erneuten Runde durch das große Einkaufszentrum, nahmen wir unsere Reise Richtung Mongolei wieder auf. Zumindest bis zur russischen Grenze, die wir erst mitten in der Nacht erreichten. Die Uhren wurden mal wieder eine Stunde vorgestellt, was uns mittlerweile 5 Stunden von der heimatlichen Zeitzone trennte. Kurz vor dem Eintritt in Russland, bereitete uns die Verbindung zwischen Benzinpumpe und Batterie, bzw viel mehr der Schalter, einige Sorgen. So wurden wir ein bisschen panisch, das der Twingo mitten auf dem Grenzgelände nicht anspringen wollte. Nach dem fünften Versuch klappte es dann doch und so ließen wir Kasachstan gegen 11 endgültig hinter uns. Wir fuhren noch zwei Stunden, bis wir uns dann einfach an den Straßenrand stellten, unser Abendbrot auf die Einweggrills legten und dann schließlich in den Autos versuchten zu schlafen.</p>
<p>Nach einer kurzen Nacht starteten wir die Autos und fuhren im Sonnenaufgang weiter. Marc und ich waren sehr müde. Da ich aber immernoch ein bisschen fitter war als er, übernahm ich das Steuer und ließ ihn auf dem Beifahrersitz mit der Decke über&#8217;m Kopf schlafen. Später wechselten wir dann wieder und nach einer anstrengenden Fahrt über teils miese, teils aber auch ungewohnt perfekte Straßen landeten wir in Barnaul. Es war Mittagszeit, also stand das Ziel in dieser Stadt fest. Vor einem Imbisstand erfragten unsere Konvoi-Mates den Verkäufer nach der Fleischsorte, die er für seine Schaschlik-Spieße verwenden würde. Dafür muh&#8217;ten, mäh&#8217;ten und bellten sie den etwas verwirrt dreinblickenden Mann an, nur um am Ende festzustellen, dass sie eh nicht genug Geld für einen Spieß (übrigens aus Schweinefleisch) parat hatten – letztendlich aber eine wahnsinnig witzige Situation! <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" />  An dieser Stelle trafen wir auf viele weitere Mongol Rally Teams mit denen wir ein bisschen redeten. Die meisten wollten an diesem Tag länger in Barnaul bleiben, weshalb sich nur ein neues Pärchen unserem Konvoi anschloss. Gemeinsam fuhren wir einige Kilometer weiter, um an einem Bankautomaten die Portemonnaies neu zu befüllen und bei einem Bäcker etwas Kleines für&#8217;s Mittag zu kaufen.<br />
Viel mehr sahen wir von der Stadt auch nicht, da wir schnellstmöglich zur mongolischen Grenze kommen wollten. Nach weiteren drei Stunden Autofahrt wurde die Landschaft wieder auffällig bergig, immerhin näherten wir uns dem Altai Gebirge. Als wir dann gegen 17 Uhr einsehen mussten, dass wir erst sehr spät an der Grenze ankommen würden, stoppten wir für eine kleine Beratungsrunde. Über die Veranstalter waren wir darüber informiert, dass der mongolische Grenzteil am Wochenende noch eher seine Tore schließen würde, als in der Woche. Außerdem hatte sich das Gerücht verbreitet, dass die russische Seite am Sonntag komplett geschlossen war. Da wir nun ausgerechnet an einem Samstag Abend an der Grenze eintreffen würden, erfragten wir die Öffnungszeiten nochmal per Telefon bei den Veranstaltern. Diese bestätigten uns das Vermutete, was alle nun ziemlich nervös stimmte. Nicht nur wir hatten bereits einen Flug in Ulaanbaatar gebucht, auch das Team aus Hong Kong war an einen festen Termin gebunden – Ihr Flieger startete bereits am 17.08., also einen Tag vor unserem. Da wir neben dem kompletten Sonntag, dank des komplizierten Autoimports, noch mindestens 1-2 weitere Wartetage an der mongolischen Grenze einplanen mussten, standen Marc und ich vor einer schweren Entscheidung. Würden wir es trotz mindestens 3 eingebüßter Grenz-Warte-Tage in so kurzer Zeit durch die Wüste Gobi schaffen? Zumal unser Twingo nicht gerade in bester Verfassung war&#8230; Wir merkten schnell, dass die anderen Teams an ihrer Entscheidung, in die Mongolei durch die Westgrenze einzureisen, festhielten. Auch wenn sie dadurch ihren Flug verpassen würden. Dieses Risiko konnten wir nicht eingehen, Marc musste am 19.08. wieder auf Arbeit sein. Es blieb uns also nichts anderes übrig, als umzukehren und über die leichtere Nordroute durch die Mongolei zu reisen. Diese Entscheidung kostete uns einiges an Überwindung, war letztendlich aber die eindeutig vernünftigere! Mit ein paar Tränen in den Augen verabschiedeten wir uns mal wieder von neugewonnenen Freunden und fuhren alleine zurück Richtung Barnaul. Es herrschte eine Weile betroffene Stimmung im Auto, aber insgeheim wussten wir beide, dass wir das Richtige taten. Wir fuhren nicht ganz bis in die Stadt zurück, denn es war schon spät und wir nach diesem langen und aufregenden Tag sehr müde. Glücklicherweise fanden wir ein schickes Hotel neben der Hauptstraße und fielen erschöpft ins Bett. &#8211; Am nächsten Tag würde die Welt aber sicher wieder ein bisschen besser aussehen <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" /> </p>
 <p><a href="http://saxolia.de/?flattrss_redirect&amp;id=2010&amp;md5=0861228c58149d117eedc5e57acda6af" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://saxolia.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Team Saxolia ist Zuhause</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Aug 2013 10:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kurzer]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Schon am letzten Sonntag sind wir wieder in Deutschland eingeflogen und nach 11 Stunden Flug (Minus nervigem Warten in Moskau) und einer staulastigen Heimfahrt auf perfekten Straßen, fielen wir abends fix und fertig ins eigene Bett! Nun hat uns der Alltag wieder, eine ziemlich ungewohnte Sache nach diesem unberrechenbaren Abenteuer! Ein bisschen hat es aber seine Spuren gelassen: Nicht nur, dass Marc nach seinem ersten Arbeitstag krank im Bett liegt, sondern auch, dass wir uns täglich an die witzigen und skurrilen Erlebnisse zurückerinnen! </p>
<p>Da wir derzeit noch auf unseren neuen Internetanschluss warten, wird es auch noch ein bisschen dauern, bis wir ein paar unserer Fotos mit euch auf dieser Seite teilen können. Seid also noch ein bisschen gespannt! <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" />  In der Zwischenzeit muss ich noch meine Blog-Schreiber-Pflicht erfüllen und mich um die fehlenden Tage unseres Mongol Rally Erlebnisses kümmern!</p>
<p>Viele Grüße vom heile zurückgekehrten und unheimlich stolzen Team Saxolia!</p>
 <p><a href="http://saxolia.de/?flattrss_redirect&amp;id=2006&amp;md5=383b5baf4d10819886271e6c9a79c154" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://saxolia.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Hoch auf die PC Kiste Leipzig</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 20:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kurzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir freuen uns riesig einen neuen Sponsoren verkünden zu dürfen: Die PC Kiste Leipzig hat Gefallen an unserem außergewöhnlichen Vorhaben gefunden und möchte uns, als regionales Rallye Team, gern unterstützen. Dafür wollen wir uns natürlich bei unseren Quasi-Nachbarn bedanken und euch wärmstens ans Herz legen, bei Computer-Fachfragen auf deren <a href="http://pckiste.net/" target="_blank">Webseite</a> oder im <a href="http://goo.gl/maps/0FDqp" target="_blank">Shop</a> vorbeizuschauen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir freuen uns riesig einen neuen Sponsoren verkünden zu dürfen: Die PC Kiste Leipzig hat Gefallen an unserem außergewöhnlichen Vorhaben gefunden und möchte uns, als regionales Rallye Team, gern unterstützen. Dafür wollen wir uns natürlich bei unseren Quasi-Nachbarn bedanken und euch wärmstens ans Herz legen, bei Computer-Fachfragen auf deren <a href="http://pckiste.net/" target="_blank">Webseite</a> oder im <a href="http://goo.gl/maps/0FDqp" target="_blank">Shop</a> vorbeizuschauen.</p>
 <p><a href="http://saxolia.de/?flattrss_redirect&amp;id=1784&amp;md5=a74b9dec28f0faf8f2d7a5384836c656" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://saxolia.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wir haben ein Auto!</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 18:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kurzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel zu lange haben wir nichts mehr von uns hören lassen... Aber keine Sorge, wir sind noch dabei! Allerdings standen viele Punkte auf unserer Todo-Liste, die schnellstmöglich abgearbeitet werden mussten. 

Den gesamten Blogbeitrag gibt's <a href="./wir-haben-ein-auto">hier</a>.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viel zu lange haben wir nichts mehr von uns hören lassen&#8230; Aber keine Sorge, wir sind noch dabei! Allerdings standen viele Punkte auf unserer Todo-Liste, die schnellstmöglich abgearbeitet werden mussten. So ist nun zum Beispiel der Rückflug aus Ulaanbaatar gebucht, die wichtigsten Impfungen sind gespritzt und wir haben auch bald alle Visa zusammen. Als schwierigster Punkt stellte sich allerdings die Suche nach einem Rallye-Auto heraus.<br />
Viele Leute baten uns deren Hilfe an, aber die Anforderungen der Veranstalter erschwerten die Suche ungemein.<br />
Einer der deprimierendsten Zeitpunkte war der, an dem wir dachten endlich ein Auto gefunden zu haben. Zum vereinbarten Bezahltermin hatte der Autohändler das Objekt der Begierde aber schon weiterverkauft&#8230;<br />
Doch seit letzter Woche können wir wieder aufatmen, denn wir haben endlich ein Auto gefunden! Und das in letzter Sekunde: Selbst mit verlängerter Frist blieb uns nur noch bis Ende Mai Zeit, das Rallye-Gefährt bei den Veranstaltern anzumelden. Puh!<br />
Unser vierrädriges Teammitglied überzeugt nicht nur mit seinen Kulleraugen und dem unwiderstehlichen Monchichi-Gesicht, es erfüllt auch noch bestens die Anforderungen: Klein, untermotorisiert und eigentlich absolut ungeeignet für die Fahrt in die Mongolei.<br />
(Manche Menschen würden sich nicht mal für einen Wochenendeinkauf in das Auto setzen)</p>
<p>Um es jetzt nicht unnötig spannend zu machen enthüllen wir nun das große Geheimnis: Unsere Reise bestreiten (oder besser „versuchen“) wir in einem Renault Twingo!</p>
<p>Nachdem wir unser jüngstes Teammitglied am Samstag bei unserem ukrainischen Händler des Vertrauens abgeholt hatten, ging es als erstes für einen schnellen Check in die Werkstatt. Der Twingo fährt derzeit noch auf Winterreifen, sodass wir auf jeden Fall noch ein paar Sommerreifen benötigen. Außerdem wurden uns ein paar neue Bremsscheiben und ein Ölwechsel empfohlen. Außerdem werden wir nächstes Wochenende unser Auto mit Aufklebern individualisieren und somit Rallye-tauglicher machen.</p>
<p>So langsam wird uns auch die Herausforderung bewusst. Die meisten Menschen halten uns für verrückt, aber mal schauen wie weit wir mit unserem Twingo kommen <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":-)" class="wp-smiley" />  (Hoffentlich zumindest über die europäische Grenze&#8230;)</p>
<div class="rps-image-gallery gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail" style="text-align:left"><ul><li class="gallery-icon gallery-icon-begin-row"><a rel="rps-image-group-1741" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3530-1024x685.jpg" title="DSC_3530"><img alt="DSC_3530" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3530-150x150.jpg" title="DSC_3530" /></a></li><li class="gallery-icon"><a rel="rps-image-group-1741" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3517-685x1024.jpg" title="DSC_3517"><img alt="DSC_3517" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3517-150x150.jpg" title="DSC_3517" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-end-row"><a rel="rps-image-group-1741" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3521-1024x685.jpg" title="DSC_3521"><img alt="DSC_3521" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3521-150x150.jpg" title="DSC_3521" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-begin-row"><a rel="rps-image-group-1741" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3527-1024x685.jpg" title="DSC_3527"><img alt="DSC_3527" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3527-150x150.jpg" title="DSC_3527" /></a></li><li class="gallery-icon"><a rel="rps-image-group-1741" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2012/11/team_saxolia_twingo-e1370175715873.jpg" title="team_saxolia_twingo"><img class="last" alt="team_saxolia_twingo" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2012/11/team_saxolia_twingo-150x150.jpg" title="team_saxolia_twingo" /></a></li></ul></div>
 <p><a href="http://saxolia.de/?flattrss_redirect&amp;id=1741&amp;md5=e89d1529ea8452dcc96d02e4b4a9303f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://saxolia.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Total klasse!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 20:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kurzer]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Mineralölunternehmen Total unterstützt uns mit einem Beitrag von 500€. Somit liegen wir gut im Plan, was die Spendengelder betrifft. Zusammen mit dem Sponsoring von LVZ Post konnten wir nun bereits 1.500€ in unser Charity-Sparschwein werfen <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> </p>
 <p><a href="http://saxolia.de/?flattrss_redirect&amp;id=1648&amp;md5=c7402d85c3a626388afc2ddb8a51d847" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://saxolia.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Ergebnisse des zweiten Drucktages</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 21:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kurzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zweite Drucksession ist geschafft. Neben einigen Plüschels, sind auch wieder viele Wüstenrennmäuse mit von der Partie.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="rps-image-gallery gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail" style="text-align:left"><ul><li class="gallery-icon gallery-icon-begin-row"><a rel="rps-image-group-1602" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/ballons_detail.png" title="ballons_detail"><img alt="ballons_detail" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/ballons_detail-150x150.png" title="ballons_detail" /></a></li><li class="gallery-icon"><a rel="rps-image-group-1602" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/maus_braun.jpg" title="maus_braun"><img alt="maus_braun" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/maus_braun-150x150.jpg" title="maus_braun" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-end-row"><a rel="rps-image-group-1602" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/maus_andrea.png" title="maus_andrea"><img alt="maus_andrea" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/maus_andrea-150x150.png" title="maus_andrea" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-begin-row"><a rel="rps-image-group-1602" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/maus_beutel_einzeln.png" title="maus_beutel_einzeln"><img alt="maus_beutel_einzeln" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/maus_beutel_einzeln-150x150.png" title="maus_beutel_einzeln" /></a></li><li class="gallery-icon"><a rel="rps-image-group-1602" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/maus_beutel_1.png" title="maus_beutel_1"><img alt="maus_beutel_1" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/maus_beutel_1-150x150.png" title="maus_beutel_1" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-end-row"><a rel="rps-image-group-1602" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/maus_beutel_2.png" title="maus_beutel_2"><img alt="maus_beutel_2" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/maus_beutel_2-150x150.png" title="maus_beutel_2" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-begin-row"><a rel="rps-image-group-1602" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/plüschel_shirt.png" title="plüschel_shirt"><img alt="plüschel_shirt" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/plüschel_shirt-150x150.png" title="plüschel_shirt" /></a></li><li class="gallery-icon"><a rel="rps-image-group-1602" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/plüschel_2.png" title="plüschel_2"><img alt="plüschel_2" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/plüschel_2-150x150.png" title="plüschel_2" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-end-row"><a rel="rps-image-group-1602" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/plüschel_neon.png" title="plüschel_neon"><img alt="plüschel_neon" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/plüschel_neon-150x150.png" title="plüschel_neon" /></a></li><li class="gallery-icon gallery-icon-begin-row"><a rel="rps-image-group-1602" href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/plüschel_beutel.png" title="plüschel_beutel"><img class="last" alt="plüschel_beutel" src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/05/plüschel_beutel-150x150.png" title="plüschel_beutel" /></a></li></ul></div>
 <p><a href="http://saxolia.de/?flattrss_redirect&amp;id=1602&amp;md5=eefbaa5acb243c27c00f5bb795a48553" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://saxolia.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wir im Wochenkurier</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 20:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kurzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute haben wir überraschend festgestellt, dass bereits vor zwei Wochen ein Artikel über uns im Leipziger WochenKurier erschien. Zum Glück gibt es ePaper! So konnten wir auch im Nachinein den verpassten Beitrag bewundern und uns dran erfreuen. Damit ihr euch mitfreuen könnt, haben wir die PDF nochmal <a href="http://saxolia.de/de/wir-im-wochenkurier/">hochgeladen...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben wir überraschend festgestellt, dass bereits vor zwei Wochen ein Artikel über uns im Leipziger WochenKurier erschien. Zum Glück gibt es ePaper! So konnten wir auch im Nachinein den verpassten Beitrag bewundern und uns dran erfreuen. Damit ihr euch mitfreuen könnt, haben wir die PDF nochmal hochgeladen:</p>
<p><a href="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/04/wochenkurier_20130403-Kopie.png"><img src="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/04/wochenkurier_20130403-Kopie.png" alt="http://saxolia.de/wp-content/uploads/2013/04/wochenkurier_20130403-Kopie.png" width="585" class="alignnone size-medium wp-image-1467" /></a></p>
<p>Quelle: mad: „Heißer Plan: Sportfest in der Wüste“, Leipziger WochenKurier, 03.04.2013, S. 10.</p>
 <p><a href="http://saxolia.de/?flattrss_redirect&amp;id=1532&amp;md5=0b8026020805622106e03539b393470c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://saxolia.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Präsentation bei Common Purpose</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 22:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kurzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute durften wir bei dem Treffen von Common Purpose vor einigen Interessierten unser Vorhaben präsentieren. Nach unserem umfangreichen Vortrag bekamen wir im anschließenden Gespräch jede Mende nützliche Tipps, Ideen und positiven Zuspruch für die Sponsorensuche. Die geknüpften Kontakte werden uns sicher ebenfalls weiter helfen. Wir sind sehr zufrieden mit dem heutigen Abend!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute durften wir bei dem Treffen von Common Purpose vor einigen Interessierten unser Vorhaben präsentieren. Nach unserem umfangreichen Vortrag bekamen wir im anschließenden Gespräch jede Mende nützliche Tipps, Ideen und positiven Zuspruch für die Sponsorensuche. Die geknüpften Kontakte werden uns sicher ebenfalls weiter helfen.<br />
Wir sind sehr zufrieden mit dem heutigen Abend! <img src="http://saxolia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> </p>
 <p><a href="http://saxolia.de/?flattrss_redirect&amp;id=1346&amp;md5=a3836ab28a1e520a0e170e50ee9a2a6a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://saxolia.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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